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Usability und AccessibilityUsability und Accessibility sind zwei der wichtigsten Begriffe beim Erstellen von Webseiten. Usability bedeutet Benutzbarkeit und Accessibility Zugänglichkeit. UsabilityAls Usability wird die Bedienbar- und Benutzerfreundlickeit von Produkten bezeichnet. Das Usability ist hoch, wenn z.B. eine Software durch gut durchdater und logischer Benutzerführung intuitiv bedienbar ist und der Anwender so schnell sein Ziel erreichen kann. Dann ist er auch mitdem Produkt zufrieden. Usability ist aus diesem Grund ein Hauptkriterium für gutes und gelungenes Design und für den Erfolg eines Produktes. Der Qualtiät eines Informationssystems sollte gerade im Web hohe Aufmerksamkeit gewidmet werden. Sonst kann die Masse an Daten für die Masse an Nutzern nicht mehr bewältigt werden. Konzepte aus Printmedien und grafischem Design lassen sich nicht problemlos auf das interaktive Medium WWW übertragen. Software-Ergonomie spielt bei der Websitenerstellung eine wichtige Rolle. Es geht nicht nur um grafisch- und künstlerische Aspekte, sondern vielmehr um ein Prozess mit systematischer Vorgehensweise. Das Design hat dabei das Ziel dem Nutuer einen effizienten Dialog zu ermöglichen. Der Benutzter hat bestimmte Erwartungen an die Benutztbarkeit einer Website. Dazu gehören ein übersichtlicher Aufbau der Seite, eine klare Navigationsstruktur, eine lesbare Schrift. Er möchte intuitiv und schnell begreifen, ohne sich einige Zeit erst orientieren zu müssen, wie die Seite funktioniert. Der Usability-Guru für Webseiten schlechthin ist Jakob Nielsen. Der aus Dänemark stammende begann Anfang 1980 sich mit dem Nutzwert und der Bedienfreundlichkeit von Websiten zu beschäftigen. Bevor er 1998 gemeinsam mit Donald A. Norman die Nielsen Norman Group gründete, war er unter anderem am The IBM User Interface Institute at the T.J. Watson Research Center und bei Bellcore (Bell Communications Research) beschäftigt. Sein Buch »Designing Web Usability: The Practice of Simplicity« (auf deutsch »Erfolg des Einfachen«) ist zu einer Art »Bibel des Webdesigns« geworden. Das Buch wurde in elf Sprachen übersetzt und mehr als 125.000 mal verkauft. AccessibilityNicht alle User haben die selben Arbeitsbedingunge. Einige haben Behinderungen wie Blind- oder Taubheit oder können sich nicht bewegen. Vielleicht hat er weder Tastatur noch Maus oder sogar keine Möglichkeit diese zu benutzen. Er ist vielleicht mit einem völlig anderen Betriebssystem im Netz oder hat eine langsame Internetverbindung. Trotzdem muss es ihm möglich sein, die Informationen der Website nutzen zu können. Eine Website so zu gestalten, dass sie von allen Menschen angeschaut werden können, braucht Übung und Verständnis Mehr Erfolg durch einfache BenutzbarkeitAlle erfolgreichen Websites haben eines gemeinsam: Sie sind perfekt auf die Besucher zugeschnitten. Internetneulinge finden auf den ersten Blick zurecht. Dahinter steckt der Erfolg der Usability, also die Wissenschaft der einfachen Bedienbarkeit. Als IBM 1999 die eigene Homepage nach Usability-Regeln umgestaltete, stieg der Onlineverkauf in der ersten Woche auf unvorstellbare 400 Prozent. Die IBM-Managerin Carol Moore sagte in einem Interview für die New York Times: "Seit der Umgestaltung ist die Zeit, die die Besucher bei uns verbringen, um durchschnittlich 28 Prozent gesunken. Das zeigt, dass sie viel schneller das finden, was sie suchen." In den 80er Jahren, als Usability-Experten noch vorwiegend in der Software-Entwicklung beschäftigt waren, brachten sie den Unternehmen mehr zufriedene Kunden, mehr Umsatz und Kosteneinsparungen. So hatten z.B. die Benutzer von Word 1.0 große Probleme mit dem Erstellen von Serienbriefen. Mit der Einführung der verbessertenVersion 2.0 wurde dieses Problem behoben. Was bringt mir UsabilityUsability bringt steigende Umsätze für Firmen, für die öffentliche Verwaltung effizienteres E-Government, für Non-Profit-Organisationen bessere Informationsvermittlung. Und allgemein sinkende Kosten und ein besseres Image. Steigende EinnahmenUsability heißt die Kunden finden auf der Homepage schnell was sie suchen und können dementsprechend Produkte kaufen. Besseres ImageUsability wird von den Benutzern genauso selbstverständlich vorausgesetzt wie z.B. freundliches Personal. Kann die Website diese Erwartung nicht erfüllen, wird das langfristig aufgebaute Markenimage leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Besonders herauszuheben ist der aktuelle Hype um Web 2.0 Webseiten. Dort gibt es leider nur wenige Ausnahmen die das Prädikat "Web 2.0" verdienen. Die meisten nennen sich nur so. Erwähnenswert ist z.B. der Webkatalog von Monika. Weiterführende Links (muss nicht zum Thema passen ;)): |
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